Stand: 19. Dezember 2025
Aktueller Kurs: 34,76 EUR (Xetra)
ISIN: DE000CBK1001 | WKN: CBK100
1. Kurzüberblick
- Starkes Jahresmomentum: Die Aktie hat in 2025 eine Performance von +89,6% erzielt und notiert aktuell 22,5% unter dem 52-Wochen-Hoch von 38,25 EUR, aber 112,7% über dem Tief von 14,00 EUR.
- Solide Kapitalausstattung: Die CET1-Quote liegt bei komfortablen 14,7% (Q3 2025), weit über der regulatorischen Mindestanforderung von 10,4% – das schafft einen Puffer von 438 Basispunkten.
- Ambitionierte Strategie „Momentum“: Ziel bis 2028 ist eine Eigenkapitalrendite (RoTE) von 15% und ein Nettogewinn von 4,2 Mrd. EUR bei einer Cost-Income-Ratio von 50%.
- Aktives Buyback-Programm: Das größte Aktienrückkaufprogramm der Unternehmensgeschichte über 1 Mrd. EUR wurde im Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen. Weitere Rückkäufe für 2025 angekündigt.
- Übernahmephantasie durch UniCredit: Die italienische Großbank hält knapp 30% der Anteile, was Spekulationen über eine mögliche Übernahme anhält – jedoch lehnt das Management eine Fusion derzeit ab.
2. Historie und Geschäftsmodell
Historischer Hintergrund
Die Commerzbank wurde 1870 als „Commerz- und Disconto-Bank“ in Hamburg gegründet. Nach der Fusion mit der Dresdner Bank im Jahr 2009 ist sie heute Deutschlands zweitgrößtes börsennotiertes Kreditinstitut. Während der Finanzkrise 2008/09 musste der Bund einsteigen; dieser Anteil wurde jedoch sukzessive reduziert. Am 27. Februar 2023 kehrte die Aktie in den DAX zurück.
Geschäftsmodell
Die Commerzbank ist als Universalbank in knapp 40 Ländern tätig und gliedert sich in zwei Hauptsegmente:
1. Privat- und Unternehmerkunden
- Rund 11 Millionen Privatkunden in Deutschland
- Fokus auf digitale Services (nach Integration der Comdirect)
- Baufinanzierung, Vermögensberatung und Konsumentenkredite
2. Firmenkunden
- Rund 30.000 Firmenkundenverbünde, davon starker Fokus auf deutschen Mittelstand
- Abwicklung von ca. 30% des deutschen Außenhandels
- Handelsfinanzierung, Syndizierungsgeschäft, Kapitalmarktprodukte
- Internationale Kunden mit Deutschland-Bezug
Tochterunternehmen mBank (Polen, Tschechien, Slowakei) mit rund 5,5 Millionen Kunden als digitale Bank.
3. Aktuelles Standing
3.1 Kurslage
| Zeitraum | Performance |
|---|---|
| 1 Monat | -7,3% |
| 3 Monate | -8,0% |
| 1 Jahr | +89,6% |
| 3 Jahre | +126,2% |
Technische Marken:
- 52-Wochen-Hoch: 38,25 EUR (21.08.2025)
- 52-Wochen-Tief: 14,00 EUR (27.11.2024)
- Wichtige Unterstützung: 30,74 EUR (Juli/August-Hoch/Tief), Aufwärtstrendlinie seit April 2025
- Widerstand: 35,00 EUR, darüber 37,70 EUR
Die Aktie konsolidiert nach dem starken Anstieg. Der Rücksetzer von -22,5% seit August zeigt typische Gewinnmitnahmen nach einem starken Lauf. Die Übernahmefantasie und Aktienrückkäufe stützen das Kursniveau.
3.2 Ertragslage
Q3 2025 (9M-Ergebnis):
- Erträge: 9,0 Mrd. EUR (+11% yoy)
- Operatives Ergebnis: 3,44 Mrd. EUR (+21% yoy) – Rekord für 9-Monats-Zeitraum
- Konzernergebnis: 1,9 Mrd. EUR (9M)
- Zinsüberschuss: 2,04 Mrd. EUR (Q3), leicht rückläufig wie erwartet
- Provisionsüberschuss: Deutliche Steigerung +8% auf 9-Monats-Sicht, über Jahresziel von 7%
Guidance 2025:
- Zinsüberschuss: ca. 8,2 Mrd. EUR (angehoben von 8,1 Mrd. EUR)
- Nettoergebnis: 2,4 Mrd. EUR nach Restrukturierungsaufwendungen, 2,8 Mrd. EUR davor
- RoTE-Ziel: 9,6% vor Restrukturierung
Geschäftsjahr 2024:
- Konzernergebnis: 2,7 Mrd. EUR (Rekordwert)
- Erträge: deutlich über Planwerten
Margen:
- Cost-Income-Ratio: 56% (Q3 2025), Ziel 2025: unter 57%, Ziel 2028: 50%
- Netto-RoTE Q3 2025: 7,8% (9M: 8,2%), vor Restrukturierung 10% (9M)
3.3 Kapitalausstattung
Harte Kernkapitalquote (CET1):
- Q3 2025: 14,7%
- Q1 2025: 15,1%
- Regulatorische Mindestanforderung (MDA-Schwelle): 10,4%
- Puffer: 438 Basispunkte
Die EZB hat die Kapitalanforderungen für 2026 leicht auf 10,2% (P2R von 2,15%) gesenkt. Die Bank verfügt damit über erheblichen Spielraum für Kapitalrückgaben.
Leverage Ratio: 4,4% (deutlich über Anforderung von 3,1%)
NPE-Quote (notleidende Kredite): 1,0% – sehr niedrig und stabil
3.4 Bewertung vs. Peers
| Kennzahl | Commerzbank | Deutsche Bank | UniCredit | ING |
|---|---|---|---|---|
| KGV (2025e) | 7,6 | ~6 | ~7,5 | ~8,5 |
| KBV | 0,53 | 0,31 | 0,36 | ~1,0 |
| Div.-Rendite | 4,1% | ~3,5% | ~6,5% | ~6,0% |
| RoTE (aktuell) | 8,2% | ~8% | ~15% | ~14% |
Bewertungseinordnung:
- Die Commerzbank notiert mit einem KBV von 0,53 deutlich unter Buchwert – typisch für deutsche Banken, aber die Bewertung hat sich seit 2024 deutlich verbessert (von 0,26 auf 0,53).
- Das KGV von 7,6 ist im Branchenvergleich moderat, aber günstiger als der europäische Bankendurchschnitt von 9-10.
- Die Dividendenrendite von 4,1% ist attraktiv, aber niedriger als bei südeuropäischen Konkurrenten.
- Im Vergleich zu UniCredit und ING liegt die RoTE noch zurück, aber die Strategie „Momentum“ zielt auf deutliche Verbesserungen.
Marktkapitalisierung: 39,5 Mrd. EUR (Stand Dezember 2025)
4. Qualität der Erträge und Risiken
4.1 Ertragssqualität
Stärken:
- Diversifizierung nimmt zu: Der Provisionsüberschuss wächst stärker als geplant (+8% vs. Ziel 7%), was die Abhängigkeit vom Zinsüberschuss reduziert.
- Resilientes Kreditportfolio: NPE-Quote von nur 1,0% zeigt hohe Kreditqualität.
- Wachstum im Kerngeschäft: Kreditnachfrage der Firmenkunden +13%, Ausbau im Asset Management geplant.
- Kostendisziplin: Cost-Income-Ratio planmäßig auf Kurs.
Schwächen:
- Zinsabhängigkeit: Trotz Verbesserungen macht der Zinsüberschuss noch immer ca. 70% der Erträge aus. Fallende Zinsen belasten mittelfristig.
- Deutschland-Lastigkeit: Starke Abhängigkeit vom deutschen Markt und Mittelstand. Konjunkturschwäche belastet.
- Transformationskosten: Für 2025 werden Restrukturierungskosten von ca. 400 Mio. EUR erwartet (3.300 Stellen werden bis 2028 abgebaut).
4.2 Risiken
Operationelle Risiken:
- Zinswende: Weitere EZB-Zinssenkungen schmälern den Zinsüberschuss. Die Bank erwartet für 2026-2028 jedoch stabilen Zinsüberschuss durch Volumenswachstum.
- Konjunktur Deutschland: Rezession oder schwaches Wachstum belastet Mittelstandskredite und erhöht Kreditausfälle.
- Transformationsrisiken: Strategieumsetzung könnte teurer oder langsamer verlaufen als geplant. Stellenabbau birgt Umsetzungsrisiken.
Regulatorische Risiken:
- Weiterhin hohe regulatorische Anforderungen (Basel IV, ESG-Reporting).
- Rechtsfälle und Compliance-Kosten könnten steigen (historisch ein Problem deutscher Banken).
Strategische Risiken:
- UniCredit-Übernahme: Mit 30% Anteil hat UniCredit theoretisch die Möglichkeit, ein Übernahmeangebot abzugeben (ab 30% Pflichtangebot). Das Management lehnt derzeit ab, aber die Situation bleibt volatil.
- Chance: Übernahmeprämie von 15-25% auf aktuelles Niveau möglich.
- Risiko: Unsicherheit über Strategie und Arbeitsplätze bei Fusion.
- Wettbewerbsdruck: Neobanken und Fintechs erhöhen den Druck im Privatkundengeschäft.
- Digitalisierung: Hohe Investitionen in KI und Automatisierung notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Marktrisiken:
- Immobilienmarkt-Stress könnte Baufinanzierungen belasten (wenn auch bisher stabil).
- Volatilität an Kapitalmärkten beeinflusst Handelsgeschäft.
5. Ausblick und Szenarien (2-3 Jahre)
Basisszenario (Wahrscheinlichkeit: 55%)
Annahmen:
- Moderate Konjunkturerholung in Deutschland ab 2026
- EZB hält Zinsen stabil bei 2,5-3,0%
- Erfolgreiche Umsetzung der „Momentum“-Strategie
- Keine Übernahme durch UniCredit
Prognose:
- Nettogewinn 2027: 3,8 Mrd. EUR (Bank-Guidance: 3,8 Mrd. EUR)
- RoTE 2027: 13,6%
- KGV 2027: 7-8
- Fairer Wert: 38-42 EUR
- Dividendenrendite: 4,5-5,0%
Kursziel 2027: 40 EUR (+15% vom aktuellen Niveau)
Positivszenario (Wahrscheinlichkeit: 25%)
Annahmen:
- Stärkere Konjunkturerholung durch Infrastruktur- und Verteidigungsausgaben
- Übernahme durch UniCredit mit Prämie von 20-30%
- ODER: Übertreffen der Strategie-Ziele
Prognose:
- Bei Übernahme: Kursziel 42-48 EUR (Prämie auf ~38 EUR Basis)
- Bei eigenständiger Outperformance:
- RoTE 2027: >14%
- Kursziel: 45-50 EUR
Kursziel 2027: 45-48 EUR (+30-38% vom aktuellen Niveau)
Negativszenario (Wahrscheinlichkeit: 20%)
Annahmen:
- Rezession in Deutschland 2026/27
- Kreditausfälle steigen auf 2,0-2,5% der Kredite
- Strategieumsetzung verzögert sich, Kosten höher als geplant
- UniCredit verkauft Beteiligung ohne Übernahme (Kursbelastung)
Prognose:
- Nettogewinn 2027: 2,5 Mrd. EUR
- RoTE 2027: 8-9%
- KGV 2027: 6-7
- Kursziel: 24-28 EUR
Kursziel 2027: 26 EUR (-25% vom aktuellen Niveau)
6. Implikationen für Options-Investoren
6.1 Grundsätzliche Eignung
Die Commerzbank-Aktie ist für Options-Strategien gut bis sehr gut geeignet:
Positive Faktoren:
- Hohe Liquidität: Als DAX-Mitglied sehr guter Handel von Aktien und Optionen
- Moderate Volatilität: Historische Volatilität (HV) aktuell 43,5% – höher als bei defensiven Werten, aber beherrschbar
- Klare Unterstützungs-/Widerstandslevels: 30,50-31,00 EUR (Unterstützung), 35,00 EUR und 38,00 EUR (Widerstände)
- Fundamentale Verbesserung: Die operative Entwicklung stützt die Aktie mittelfristig
- Hohe Dividendenrendite: 4,1% macht Covered Calls attraktiv
Herausforderungen:
- Übernahme-Volatilität: Plötzliche News zu UniCredit können zu Gaps führen
- Sektor-Beta: Bankaktien korrelieren stark mit Zinsänderungen und Konjunktur
- Politische Risiken: Regulierung und staatliche Einflussnahme
6.2 Covered Call Strategie
Eignung: Sehr gut geeignet
Vorteile:
- Die Aktie zahlt 4,1% Dividende (0,65 EUR für 2024, ca. 0,65-0,70 EUR erwartet für 2025)
- Durch Verkauf von Call-Optionen lässt sich zusätzliche Prämie von 2-4% p.a. erzielen
- Gesamtrendite: 6-8% p.a. bei seitwärts/leicht steigendem Markt
Empfohlene Strikes:
- Konservativ: 38-40 EUR (10-15% OTM), Laufzeit 3-6 Monate
- Moderat: 36-37 EUR (3-6% OTM), Laufzeit 2-3 Monate
- Aggressiv: 35-36 EUR (0-3% OTM), Laufzeit 1-2 Monate
Risiken:
- Bei Übernahme-News kann die Aktie schnell über Strike springen → Gewinnbegrenzung
- Lösung: Nur 50-70% der Position mit Calls absichern, Rest bleibt unverkauft
Beispiel-Trade (konservativ):
- Kauf: 1.000 Aktien à 34,76 EUR = 34.760 EUR
- Verkauf: 10x Call 38 EUR, Laufzeit Juni 2026 für ca. 1,50 EUR = 1.500 EUR Prämie (4,3%)
- Dividende bis Juni: 0,65 EUR = 650 EUR (1,9%)
- Gesamtertrag bei Ausübung: (38-34,76) + 1,50 + 0,65 = 5,39 EUR/Aktie = 15,5% in 6 Monaten
- Max. Gewinn: 5.390 EUR bei Kurs ≥38 EUR
6.3 Cash-Secured Put Strategie
Eignung: Gut geeignet
Vorteile:
- Einstieg zu niedrigeren Kursen bei gleichzeitiger Prämienvereinnahmung
- Attraktiv bei Rücksetzern auf 30-32 EUR (starke Unterstützungszone)
- Wenn Put nicht ausgeübt wird: Prämie als Rendite behalten
Empfohlene Strikes:
- Konservativ: 30-31 EUR (Put 10-13% OTM), Laufzeit 2-3 Monate
- Moderat: 32-33 EUR (Put 5-8% OTM), Laufzeit 1-2 Monate
- Aggressiv: 34-35 EUR (Put ATM/leicht OTM), Laufzeit 1 Monat
Risiken:
- Bei negativen Übernahme-News oder Rezessionsängsten kann die Aktie schnell unter Strike fallen
- Lösung: Nur Strikes wählen, zu denen man bereit ist, die Aktie langfristig zu halten
Beispiel-Trade (moderat):
- Verkauf: 1x Put 32 EUR, Laufzeit März 2026 für ca. 1,20 EUR = 120 EUR Prämie
- Cash-Reserve: 3.200 EUR (für möglichen Aktienkauf)
- Falls nicht ausgeübt: 120 EUR Gewinn (3,75% in 3 Monaten = 15% p.a.)
- Falls ausgeübt: Einstandskurs 32 – 1,20 = 30,80 EUR (11,4% unter aktuellem Kurs)
6.4 Wheel-Strategie
Eignung: Sehr gut geeignet
Die Kombination aus Cash-Secured Puts (zum Einstieg) und anschließenden Covered Calls ist ideal für die Commerzbank:
Phase 1 (Put): Einstieg bei Rücksetzern Phase 2 (Call): Prämien plus Dividende kassieren Wiederholung: Bei Ausübung des Calls wieder mit Puts beginnen
Erwartete Jahresrendite: 12-18% bei moderatem Risiko
6.5 Weitere Strategien
Bull Put Spread:
- Bei Erwartung von Unterstützung im Bereich 31-32 EUR
- Verkauf Put 33 EUR, Kauf Put 30 EUR
- Begrenztes Risiko, moderate Prämie
Iron Condor (für Seitwärtsmärkte):
- Verkauf Call 38 EUR / Put 31 EUR
- Kauf Call 40 EUR / Put 29 EUR
- Profitiert von hoher impliziter Volatilität ohne Richtungswette
Long Call (spekulativ):
- Nur bei klaren Übernahme-Signalen
- Strike 36-38 EUR, Laufzeit 3-6 Monate
- Hebel auf Übernahmeprämie
7. Fazit
Zusammenfassung in 5 Punkten
- Operative Turnaround gelungen: Die Commerzbank hat sich von der Krisenbank zur profitablen Geschäftsbank entwickelt. Die Strategie „Momentum“ verspricht weitere Verbesserungen mit RoTE-Ziel von 15% bis 2028.
- Attraktive Bewertung mit Luft nach oben: Mit KGV 7,6 und KBV 0,53 ist die Aktie im Branchenvergleich günstig bewertet. Bei erfolgreicher Strategieumsetzung ist ein fairer Wert von 38-42 EUR realistisch.
- Kapitalrückgabe als Katalysator: Aggressive Aktienrückkäufe (1 Mrd. EUR 2025) und steigende Dividenden schaffen Shareholder Value und stützen den Kurs.
- Übernahme-Phantasie bleibt bestehen: UniCredit mit 30% Anteil sorgt für Spannung. Eine Übernahmeprämie von 20-30% (Kursziel 42-48 EUR) ist möglich, aber unsicher. Das Management lehnt aktuell ab.
- Risiken durch Zinsen und Konjunktur: Fallende Zinsen und schwache deutsche Wirtschaft sind die Hauptrisiken. Die Transformation kostet Geld (400 Mio. EUR p.a.) und birgt Umsetzungsrisiken.
Anlageempfehlung
Rating: KAUFEN (mit Einschränkungen)
Kursziel 12 Monate: 38 EUR
Kursziel 24 Monate: 40-42 EUR
Empfohlene Strategie:
- Kauflevel: 32-34 EUR (aktuelles Niveau bis Unterstützung)
- Stopp-Loss: 29,50 EUR (unter Aufwärtstrendlinie)
- Gewinnmitnahme: 38 EUR (erstes Ziel), 42 EUR (zweites Ziel)
Für Options-Investoren:
- Primär: Wheel-Strategie oder Covered Calls bei bestehendem Depot
- Sekundär: Cash-Secured Puts zum Aufbau einer Position bei Rücksetzern
- Spekulativ: Long Calls nur bei konkreten Übernahme-Signalen
Nicht geeignet für:
- Sehr konservative Anleger (Banken-Risiko, Übernahme-Unsicherheit)
- Kurzfristige Trader (hohe Volatilität durch News-Flow)
Ideal für:
- Langfristige Value-Investoren mit Optionserfahrung
- Dividenden- und Prämien-Strategien (Covered Call, Wheel)
- Anleger mit Überzeugung im deutschen Bankensektor
Die Commerzbank bietet eine attraktive Mischung aus Bewertungsupside, Dividendenrendite und Optionsprämien. Die operative Entwicklung stimmt positiv, und die Übernahme-Phantasie sorgt für zusätzliches Kurspotenzial. Risiken bestehen durch Konjunkturschwäche und Zinsrückgang, aber die solide Kapitalausstattung und das konservative Kreditportfolio bieten einen Puffer. Für optionserfahrene Anleger ist die Aktie ein interessantes Basisinvestment mit guten Prämienverdienstmöglichkeiten.
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Stillhaltergeschäfte können zu Nachschusspflichten führen – also zu Verlusten, die über das ursprünglich eingesetzte Kapital hinausgehen. Es wird daher ausdrücklich davon abgeraten, Anlagegelder auf wenige Empfehlungen zu konzentrieren oder Investitionen mit Krediten zu finanzieren.
Der Anteil einzelner Optionskontrakte sollte 10 % des für den Optionshandel vorgesehenen Kapitals nicht überschreiten. Für die Teilnahme am Optionshandel ist die Börsentermingeschäftsfähigkeit erforderlich.
Die in diesem Artikel dargestellten Finanzanalysen ersetzen keine individuelle Anlageberatung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des § 32 KWG dar.
